14. August 2018

Marienturm im Frankfurter Bankenviertel feiert Richtfest

Mitten im Frankfurter Bankenviertel, auf der sogenannten Marieninsel, wurde heute das Richtfest für den Marienturm begangen. Der Projektentwickler Pecan Development GmbH errichtet dort im Auftrag des Perella Weinberg Real Estate Fund II LP (PWREF II) das rund 155 Meter hohe Gebäude mit einer Mietfläche von 45.450 Quadratmetern auf 38 Geschossen. Zum ersten Quartal 2019 wird das Hochhaus fertiggestellt. Der Marienturm an der Taunusanlage 9 – 10 entsteht als Teil des Büroensembles Marieninsel, zu dem auch das 40 Meter hohe Marienforum mit zehn Geschossen und 11.950 Quadratmetern Mietfläche sowie der angrenzende Marienplatz gehört. Der Bau des Marienforums ist bereits abgeschlossen.

Nach ca. 21 Monaten Bauzeit wurde heute das Richtfest des Marienturms mit über 300 Bauleuten und 350 weiteren Gästen gefeiert, darunter Stadtrat Mike Josef, der Architekt Thomas Müller von Müller Reimann Architekten, die beteiligten Baufirmen um Generalunternehmer Hochtief Infrastructure GmbH sowie alle Projektbeteiligten, Nachbarn, zukünftige Mieter und Vertreter der Medien. Im Anschluss an die offizielle Zeremonie und den Richtspruch des Poliers überraschte eine Luftakrobatik-Show die Gäste, welche das Emporheben des Richtkranzes begleitete.

Wie Markus Brod, Geschäftsführender Gesellschafter von Pecan Development, in seiner Rede betont, sei das Konzept der Marieninsel aufgegangen und auch der Standort gewinne künftig noch weiter an Bedeutung: „Arbeitszeit ist wertvolle Lebenszeit, welche man in einem inspirierenden und komfortablen Umfeld verbringen sollte. Mit unserem Konzept des „CULTIVATING WORK“, eröffnen wir den Nutzern eine zukunftsfähige Arbeitswelt, die auf Wertschätzung und Wohlbefinden ausgerichtet ist. Ein breites Netzwerk und ein vielfältiges Angebot verbindet zukünftig die Menschen auf der Marieninsel. Hier finden Begegnungen statt, werden Geschäfte angebahnt, entstehen Freundschaften. Goldman Sachs hat sich bereits entschieden, Teil dieser Arbeitswelt zu werden. Auch die ABN AMRO / Bethmann Bank ist von diesem neuen Firmenstandort überzeugt. Die Nachfrage nach Flächen ist weiterhin hoch. Und auch, wenn niemand mit Bestimmtheit sagen kann, wie die konkreten Auswirkungen des Brexit sein werden, so teilen wir sicher die Zuversicht, dass die Bedeutung von Frankfurt als kontinentales Finanzzentrum mittel- und langfristig im Zuge dieser Entwicklung noch steigen wird.“

Auch Stadtrat und Planungsdezernent Mike Josef unterstrich in seiner anschließenden Rede die Bedeutung des Projekts für den Standort. "Die Bebauung eines der letzten Standorte des Hochhausrahmenplans im Innenstadtbereich sorgt für eine zusätzliche Belebung. Durch die öffentlichen Nutzungen und die Gastronomie am künftigen Marienplatz entsteht ein neuer Treffpunkt. Daher wird der Marienturm nicht nur die Skyline, sondern auch sein direktes Umfeld deutlich bereichern."

Thomas Müller von Thomas Müller Ivan Reimann Architekten aus Berlin, aus deren Feder der Architekturentwurf für die Marieninsel stammt, erläuterte die architektonische Idee. „Die Aufwertung der anliegenden Stadträume war von Beginn an eines der wichtigsten Kriterien bei der Entwicklung des architektonischen Konzeptes der Marieninsel. Das Büroensemble wird mit seinem vielschichtigen Nutzungsmix den Ort entscheidend prägen. Der Marienturm verbindet sich gut mit der Architektur seiner Umgebung, und nimmt im Zusammenspiel mit den Hochhaustürmen des Bankenviertels doch eine eigenständige Position in der Frankfurter Skyline ein. Seine klare, prägnante Form verleiht ihm Eleganz und Zeichenhaftigkeit.“

Léon Bressler, Managing Partner bei Aermont Capital LLP, dem Investment-Adviser des PWREF II, ist ebenfalls von Projekt und Standort begeistert. „Als Investor hinter dem Marienturm freuen wir uns besonders mit einem derart prägnanten Projekt an der Stadtentwicklung in Frankfurt teilhaben zu dürfen. Einen Beitrag zum Wandel und der Verbesserung innerstädtischer Lagen zu leisten, ist einer der roten Fäden, die sich durch die Investitionsstrategie unserer Fonds von Berlin nach Lissabon und von London nach Florenz ziehen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, gleichermaßen auf die Belange aller Beteiligten zu achten. So schafft die Marieninsel nicht nur moderne Büroflächen und wertvolle Arbeitsplätze, sondern auch eine Kindertagesstätte und leistet einen Beitrag zum geförderten Wohnbau – all dies im Rahmen einer architektonisch hochwertigen Ergänzung des Stadtbildes. “

Im Marienturm entstehen neben den Büroflächen ein öffentliches Lunch-Restaurant, ein Café, eine Kindertagesstätte und ein Fitnesscenter, sodass die Nutzer auf ein weitreichendes Angebot zugreifen können. Weitere Büroflächen sowie Gewerbeeinheiten und Gastronomie bieten das benachbarte Marienforum sowie der angrenzende öffentliche Marienplatz. Mit Fertigstellung des Marienturms ist die Entwicklung des Ensembles im Herzen des Bankenviertels abgeschlossen.

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